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Arbeitsrecht und Sozialrecht – Rechtsanwaltskanzlei Hufnagel Regensburg

KündigungArbeitsvertragSozialrecht

Kann mir als Arbeitnehmer während der Arbeitsunfähigkeit gekündigt werden?

Auch während der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kündigen. Eine Besonderheit liegt allerdings vor, wenn der Arbeitgeber aus Anlass der Arbeitsunfähigkeit kündigt, die Arbeitsunfähigkeit also den eigentlichen Grund der Kündigung darstellt. In diesem Fall muss der Arbeitgeber auch über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus die vollen sechs Wochen Entgeltfortzahlung leisten. Wurde Ihnen während krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit gekündigt?

Die kompetenten Anwälte der Kanzlei Hufnagel beraten Sie gerne in allen Belangen des Arbeitsrechts.

Beratung und Vertretung im Arbeitsrecht

Ob als Arbeitnehmer oder als Arbeitgeber – im Arbeitsrecht benötigen alle Seiten anwaltliche Unterstützung. Gerade beim Abschluss eines Arbeitsvertrages, sei es ein zeitlich befristeter oder ein unbefristeter Arbeitsvertrag sind viele gesetzliche Schutzvorschriften der Arbeitnehmer zu beachten. Das gilt gerade auch dann, wenn der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber verlangt statt Vollzeit nur noch Teilzeit arbeiten zu wollen, etwa nach dem Mutterschutz oder während Kindererziehungszeiten. Aber auch bei Krankheit und Urlaub gibt es immer wieder Probleme mit der Berechnung der Entgeltfortzahlung. Schließlich stellt sich die Frage, müssen Überstunden oder Mehrarbeit geleistet werden und wie müssen diese Arbeitszeiten entlohnt werden?

Hierbei und in weiteren Angelegenheiten das Arbeitsrecht betreffend, können wir Ihnen aktiv mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Noch wichtiger ist anwaltliche Hilfe jedoch, wenn das Arbeitsverhältnis massiv gestört ist wie beispielsweise durch ein Fehlverhalten des Arbeitnehmers oder Arbeitgebers. Hier gilt es nach der aktuellen Rechtsprechung zu prüfen, ob eine Abmahnung gegenüber dem Arbeitnehmer zulässig ist oder Ansprüche gegen den Arbeitgeber erhoben werden können. Steht eine arbeitsvertragliche Kündigung im Raum, so ist keine Zeit zu verlieren, da der Gesetzgeber sehr enge zeitliche Fristen für den Ausspruch, die Anhörung des Betriebsrats hierzuund den Zugang von Kündigungen sowie für alle Kündigungsschutzklagen vorgesehen hat.

Dabei gilt es insbesondere zu prüfen, ob der Kündigungsgrund dem Kündigungsschutzgesetz entspricht. Denn dort sind in aller Regel nur drei Arten von Gründen erlaubt:

  • Die personenbedingte Kündigung
  • Die verhaltensbedingte Kündigung und
  • Die betriebsbedingte Kündigung.

Beratung und Vertretung bei Aufhebungsverträgen

Vielfach überlegen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ob statt einer ordentlichen oder außerordentlichen/fristlosen Kündigung ein Aufhebungsvertrag nicht günstiger wäre. Hier ist jedoch große Vorsicht geboten, da es später möglicherweise Probleme mit der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter, aber auch mit dem Finanzamt in steuerlicher Hinsicht geben kann.

Beratung und Vertretung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Steht die Beendigung des Arbeitsverhältnisses erst einmal fest, so ist es für das weitere Fortkommen des Arbeitnehmers von eminenter Wichtigkeit, dass er ein positives Zeugnis erhält, mit dem er sich wieder bewerben kann. Ein Zeugnis zu schreiben ist jedoch eine Kunst und nicht jedem ist dabei klar, dass es sich hierbei oft um eine Art Geheimsprache handelt, die es gilt zu entziffern. Ansonsten könnten die Chancen auf dem Arbeitsmarkt gering ausfallen oder der Arbeitgeber sich Schadensersatzansprüchen bzw. Zeugnisberichtigungsansprüchen aussetzen.

Gerne helfen wir Ihnen über die beschriebenen Hürden im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten hinweg und unterstützen Sie auch in gerichtlichen Verfahren als fachlich kompetentes Team.

Beratung und Vertretung zum Selbständigkeits-Status

Statusfeststellungsverfahren bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung führen wir ebenfalls gerne für Sie durch, falls der Verdacht besteht, dass einer Ihrer freien Mitarbeiter oder Sie selbst scheinselbständig sein könnten.

Beratung und Vertretung im Sozial- und Sozialversicherungsrecht

Kaum ein anderes Rechtsgebiet hat sich in den letzten Jahrzehnten so nachhaltig geändert und ist für den Laien, für den es oftmals die existentielle Grundlage bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Alter und Unfall darstellt, undurchschaubar.

Im Rahmen der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung, des ALG II – auch Hartz IV genannt, der gesetzlichen Krankenversicherung, der gesetzlichen Rentenversicherung, der gesetzlichen Unfallversicherung, der Grundsicherung, des Rehabilitationsrechts, der gesetzlichen Pflegeversicherung und vieler anderer sozialrechtlicher Ansprüche wie beispielsweise des BAföG, des Heimrechts, der Sozialversicherung für Landwirte und Künstler, der Kinder- und Jugendhilfe, des Schwerbehindertenrechts, des Wohngeldrechts, des Kindergeldrechts und des Erziehungsgeldrechts stehen Antragsteller oft vor unüberwindbaren Hürden, wenn sie Formulare ausfüllen und Beweismittel beibringen müssen.

Dieses gilt erst recht bei der Frage, muss ich überhaupt Beiträge in gesetzliche Sozialversicherungen leisten und wenn ja, wie hoch dürfen diese sein und ab wann muss ich zahlen? So ist beispielsweise kaum einem Bauherrn bewusst, dass er für die Hilfe von Verwandten und Freunden auf der Baustelle Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung entrichten muss. Aber auch Selbständige und Arbeitnehmer fragen sich oft, muss ich mich in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern lassen oder kann ich in die private Krankenversicherung wechseln.

Liegt erst einmal ein Beitragsbescheid oder ein Ablehnungsbescheid einer gesetzlichen Sozialversicherung oder eines anderen Sozialleistungsträgers vor, so gilt es in jedem Fall zu prüfen, ob gegen den Bescheid Widerspruch eingelegt werden sollte. Denn im Rahmen leerer öffentlich-rechtlicher Kassen kommt es nicht selten zu Fehlentscheidungen – insbesondere dann, wenn wichtige Beweismittel noch nichtvorgelegt oder medizinische Gutachten fehlinterpretiert wurden.

Aufgrund der Fülle von möglichen zuständigen Behörden (in Einzelfällen können das bis zu neun verschiedene Sozialversicherungsträger sein), der sehr unübersichtlichen Gesetzeslage und vieler gerichtlicher Einzelfallentscheidungen, beraten und unterstützen wir Sie gerne mit unserer langjährigen sozialrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Erfahrung sowohl im Antragsverfahren und im Widerspruchsverfahren vor Behörden als auch im Klageverfahren vor den Sozialgerichten.

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